Glasfaser im Außenbereich: Was für Batenhorst vorgesehen ist
Der Glasfaserausbau ist auch außerhalb des Dorfkerns ein wichtiges Thema. Für das Förderprojekt „graue Flecken“ nennt die städtische Kostenanalyse 312 Menschen in Batenhorst, die an den berücksichtigten unterversorgten Adressen leben.
Die Zahl stammt aus der Vorlage vom 15. April 2025. Stadtweit umfasste die damalige Planung 499 Adressen mit insgesamt 1.530 Bewohnerinnen und Bewohnern. 312 bezeichnet also Menschen in Batenhorst, nicht die Zahl der dortigen Anschlüsse.
Nach der Vorlage haben die erfassten Adressen aufgrund ihrer Lage im Außenbereich keine privatwirtschaftliche Anschlussperspektive. Das Förderprojekt soll dort eine langfristig leistungsfähige Versorgung ermöglichen. Die beigefügte Adresskarte zur Planung zeigt die räumliche Verteilung der berücksichtigten Standorte.
Die im Juni 2025 vom Haupt- und Finanzausschuss zur Kenntnis genommene Kostenanalyse beziffert den städtischen Anteil für das gesamte Projekt auf rund 1,80 Millionen Euro. Das ist kein Betrag allein für Batenhorst und auch keine Rechnung an die betroffenen Haushalte.
Offen bleibt für viele die wichtigste Frage: Wann kommt der Anschluss? Die beim Abruf am 10. September 2026 verfügbare Projektseite des Kreises nennt für das Projekt in acht Kommunen noch Mitte 2026 als geplanten Abschluss des Vergabeverfahrens. Einen belastbaren Anschlusstermin für die einzelnen Batenhorster Adressen können wir daraus nicht ableiten.
Wer die eigene Situation klären möchte, findet auf der Breitbandseite des Kreises Gütersloh die Projektinformationen und Ansprechpartner. Entscheidend ist jeweils die konkrete Adresse.
Quellen: Städtische Kostenanalyse vom 15. April 2025 und Kenntnisnahme vom 23. Juni 2025.