Sieben Baudenkmale erzählen von Batenhorst
Ein Schafstall, alte Bauernhäuser, ein Speicher und ein Meilenstein: Batenhorsts Baugeschichte steckt in ganz unterschiedlichen Orten. Die städtische Denkmalliste vom 5. Februar 2026 führt sieben Baudenkmale für unseren Ortsteil auf.
Besonders weit reicht die Datierung von Haus Aussel an der Lippstädter Straße 133 zurück: Die Liste nennt 1580. Zum geschützten Bestand gehören dort neben dem Fachwerkgebäude auch Teile der umgebenden Anlage.
Die übrigen Einträge zeigen, wie stark Landwirtschaft und ländlicher Alltag die überlieferte Bausubstanz prägen:
| Denkmal | Datierung laut Denkmalliste |
|---|---|
| Schafstall, Auf’m Zuschlag 117 | 1663 |
| Ehemaliges Bauernhaus, Buschkampweg 78 | 1717 |
| Ehemaliges Bauernhaus, Knobelweg 23 | 1770 |
| Meilenstein an der Lippstädter Straße | erste Hälfte des 19. Jahrhunderts |
| Haus Aussel, Lippstädter Straße 133 | 1580 |
| Speicher auf der Hofstelle Westhues, Meerweg 1 | 1696/97 |
| Bauernhaus mit Backhaus und Kartoffelkeller, Patkenbach 5 | 1793 |
Die Jahresangaben bezeichnet die Stadt als wahrscheinliche Errichtungszeiten. Sie geben einen ersten Einblick; die Geschichte einzelner Gebäude kann mehrere Bauphasen umfassen.
Wir möchten diese Orte und ihre Geschichten besser kennenlernen. Habt ihr historische Fotos oder Erinnerungen zu einem der genannten Denkmale? Dann meldet euch gern über unsere Kontaktseite. Vielleicht entsteht daraus der nächste Beitrag über Batenhorsts Geschichte.
Die Auflistung ist keine Ankündigung von Besichtigungen. Mehrere Objekte gehören zu privat genutzten Grundstücken.
Quelle: Städtische Denkmalliste, Stand 5. Februar 2026, Seite 9.